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Das Weltkulturerbe und Weltnaturerbe in Brasilien

Hauptstadt Brasilia

Die Hauptstadt Brasilia ist UNESCO Weltkulturerbe

Die neue Hauptstadt Brasiliens, Brasilia, wurde offiziell am 21.04.1960 vom damaligen Präsidenten Juscelino Kubitschek eingeweiht. Sie wurde in nur 4 Jahren durch circa 50000 Bauarbeiter erbaut und löste damit die bisherige Hauptstadt Rio de Janeiro ab. Juscelino Kubitschek verfolgte mit der Neugründung der Hauptstadt, die inmitten des Landes, noch dazu in der Einöde (Cerrado) erbaut wurde, das Ziel, das Land nach innen zu öffnen. Zuvor lagen alle bedeutenden Städte Brasiliens am Meer.

Die berühmten Städteplaner Lucio Costa und Oscar Niemeyer planten Brasilia als zweigleisige Achse in Form eines Flugzeuges. Die Nord-Süd-Achse stellt den Wohnsektor dar, die Ost-Westachse beinhaltete den Administration-Sektor wie Militär, Wirtschaft, Verwaltung, Sport und Kultur. Hier reihen sich auch die wichtigsten Regierungsgebäude aneinander.

Brücke

Die Einzigartigkeit des UNESCO Weltkulturerbe Brasilien – Brasilia beruht auf ihrer am Reißbrett geplanten Stadtstruktur für eine halbe Million Menschen. Schon beim Anflug fasziniert die einzigartige Form der Stadt.
Durch die Lage auf 900 bis 1200 m Höhe und die warme, aber nicht heiße Luft, herrschen für brasilianische Verhältnisse angenehme klimatische Verhältnisse.

Brasilia wurde im Jahr 1987 in die Liste des UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen.

Der Visionär Juscelino Kubitschek hatte das ehrgeizige Ziel, Brasilien zu einer modernen aufstrebenden Wirtschaftsmacht voranzutreiben und das Image als Dritte-Welt-Land endgültig zu vertreiben.
Unterstützung erhielt er von zahlreichen ausländischen Inverstoren, die nicht zuletzt durch die neue Hauptstadt inmitten des Landes eine neue Zugangsmöglichkeit zu den Bodenreichtümern des Landes sahen.
In einer Ausschreibung bekamen die Architekten Niemeyer und Costa den Zuschlag und so wurde mit viel Stahl und Beton in aufsehend erregender Zeit eine neue Stadt geschaffen. Zunächst war nicht vorgesehen, auch Wohnraum für die Bauarbeiter zu schaffen. Da diese sich beharrlich weigerten, nach Abschluss der Bauarbeiten die Stadt wieder zu verlassen, wurde im Umland Brasilias Sattelitenstädte geschaffen.
Zwei Jahre nach der offiziellen Eröffnung wurde die Universität Brasilias eröffnet, weitere fünf Jahre Später der Fernsehturm.
In den Anfangsjahren war Brasilia vor allem bei den Staatsbediensteten nicht sehr geschätzt. Froh, am Freitag in den Flieger Richtung Heimat zu steigen, führte die Stadt lange Zeit von allem an den Wochenenden ein verwaistes Dasein.
Von den Militärs, die in Brasilien von 1964 bis 1985 das Sagen hatten, wurde Brasilia sehr geschätzt. Hier wurde nicht wie in Rio de Janeiro demonstriert und niemand organisierte Widerstand. Nach Ende der Militärherrschaft erfuhr Brasilia eine neue Blüte.
Heute ist Brasilia ein absolutes Symbol des Fortschritts für Brasilien geworden.

Wahrzeichen Brasilias ist die von Oscar Niemeyer entworfene kreisrunde Kathedrale, auch Aparecida genannt.
Herausragend in Brasilia sind eine Reihe weiterer architektonischer Meisterleistungen von Niemeyer und Costa wie der Präsidentenpalast (Palacio da Alvorada). Er liegt auf einer Halbinsel im Paranoasee.
Der Torre de Televisao (Fernsehturm) bietet in 75 m Höhe einen Ausblick über das Regierungsviertel.
Östlich wird die Stadt von einem künstlichen See, dem Paranoa, begrenzt. Er dient in erste Linie der Energie- und Wasserversorgung Brasilias, hat sich aber in den letzten Jahren immer mehr zu einem Erholungsgebiet mit vielen Restaurants entwickelt. Über den See führt die 1200 m lange J.Kubitschek-Brücke, die nur für Fußgänger und Radfahrer geöffnet ist.

Brasilien Weltkulturerbe
Eine Übersicht der Weltkulturerbestätten in Brasilien

Karte des UNESCO-Weltkulturerbe in Brasilien

Brasilien Weltnaturerbe
Eine Übersicht der UNESCO-Weltnaturerbestätten in Brasilien

UNESCO-Weltnaturerbe in Brasilien
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